„Ihr seid dafür verantwortlich, dass es nicht wieder geschieht.“ – Ein Besuch der Klassenstufe 9 im KZ-Dachau

Am 5. Mai 2026 besuchte die gesamte Klassenstufe 9 die KZ-Gedenkstätte Dachau. Ziel dieser Exkursion war es, mehr über die Zeit des Nationalsozialismus zu lernen und die Geschichte an einem echten Ort zu erleben. Am Anfang bekamen die Schülerinnen und Schüler einen kurzen Einblick in die Entstehung des Lagers, welches schon 1933 gebaut wurde und eines der ersten Konzentrationslager war. Danach folgte ein Rundgang über das Gelände.

Besonders eindrucksvoll waren die Baracken, in denen die Häftlinge lebten. Dort konnte man sehen, wie wenig Platz sie hatten und unter welchen grausamen Bedingungen sie gezwungen wurden zu leben. Auch der Appellplatz blieb vielen im Kopf, da die Häftlinge dort oft mehrere Stunden stehen mussten, egal bei welchem Wetter, sodass manche auch erfroren sind. Ein weiterer interessanter Bestandteil war der Besuch des Krematoriums auf dem Gelände. Dort konnte man deutlich sehen, wie schlimm die Verbrechen der Nationalsozialisten waren und wie viele Menschen alleine in Dachau verstorben sind.

Der Besuch der Gedenkstätte Dachau hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Für viele war es eine emotionale Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst. Im Anschluss arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Gruppen weiter, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten beschäftigten. Im Folgenden wird eine dieser Gruppen näher vorgestellt:

Die Ethikgruppe bekam eine Sonderführung mit dem Schwerpunkt Häftlingsschicksale. An vielen Stellen konnte unser Guide uns über verschiedenste Schicksale berichten. Er hat mit seinen Geschichten den 17 Millionen Opfern ein Gesicht gegeben, sie näher an uns herangebracht und uns emotional miteinbezogen. Ich persönlich denke, dass dies extrem wichtig ist, um sich klarzumachen, was genau in solchen Konzentrationslagern geschehen ist. Daher möchte ich gerne ein solches Schicksal teilen.

Die für mich sehr bewegende Geschichte war die von Jurij Piskunov. Er wurde 1925 in der Ukraine geboren und war ein überzeugter Kommunist. 1943, mit nur 18 Jahren, wurde er mit vier seiner Arbeitskollegen wegen „Sabotage an deutschen Eisenbahnzügen“ verhaftet und schon im Gefängnis schwer misshandelt. Und sein Zustand sollte sich auch in Dachau nicht verbessern. Als er eines Tages bei schweren körperlichen Aufräumarbeiten eine Zeitung fand und diese versuchte ins KZ zu schmuggeln, wurde er erwischt und als Strafe für zehn Tage in eine sogenannte Stehzelle gesperrt. Diese bestand aus einer 70 cm mal 70 cm großen Fläche, auf der er sich weder hinsetzen, geschweige denn hinlegen konnte. Die Gefangenen waren teilweise für 72 Stunden oder noch länger in diesen Zellen, in denen Licht- und Luftmangel herrschten. Um ihn noch mehr zu demütigen, zwangen ihn die SS-Offiziere, um sich sein Essen zu „verdienen“, auf allen Vieren zwischen ihnen durchzulaufen und währenddessen laut zu bellen oder wie ein Schwein zu grunzen. Dabei musste er sich als „räudiges russisches Schwein“ beleidigen lassen. Und als wäre das nicht genug, wurde er dann noch mit einer Peitsche geschlagen. Seine Qual war so groß, dass er dabei hoffte, dass Gott „seine Seele zu sich nähme und sie von diesen Qualen erlöse“.

Nach seiner Zeit in Dachau engagierte sich Jurij in der ukrainischen Organisation für antifaschistischen Widerstand und trat auch dem Comité International de Dachau bei. Doch auch nach vielen Jahren seiner Haft in Dachau ließen ihn die Erfahrungen nicht los und beschäftigten ihn tagein, tagaus. Er betrat auch nie wieder den Bunker, das Gebäude der Stehzellen, weil die Erinnerungen zu schmerzhaft und traumatisierend waren.

Sein Schicksal hat mir einfach gezeigt, wie grauenhaft die Nationalsozialisten waren. Sie haben die Menschen misshandelt, ihnen ihre Identität weggenommen und sie zu Nummern entmenschlicht. Immer schlimmer musste es sein. Und selbst nach ihrem Tod bekamen die Leichen keine Ruhe, sondern wurden massenweise in den Krematorien verbrannt, anstatt ihnen wenigstens am Ende etwas Würde zu gewähren.

Für mich ist es unverständlich, wie so etwas geschehen konnte. Eins ist mir klar: dass so was nie mehr passieren darf und wir uns alle dafür einsetzen sollten. Oder wie Max Mannheimer, ebenfalls ein Häftling aus Dachau, gesagt hat: „Ihr seid nicht für das verantwortlich, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.“

verfasst von Diana Schneemann (9b) und Maximilian Wiegand (9a)

Hier geht es zu weiteren poetischen Texten, die im Zuge der Reflexion über den Gedenkstättenbesuch verfasst wurden:

Ein Tor erzählt

Der Zaun von Dachau

 

 

 

 

Ein Tor erzählt

 

Wie fühlt es sich an, ein stummer Zeuge der Geschichte zu sein? Im Geschichtsunterricht bei Frau Heilani ließ die Klasse 9b nach ihrem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau die Objekte vor Ort selbst zu Wort kommen. In inneren Monologen schlüpften sie in die Rolle von Exponaten: Was hat das Tor gesehen? Was „denken“ die Mauern über die Besucher von heute? Entstanden sind bewegende Texte, die aufrütteln.

Seit vielen Jahren stehe ich schon hier und ich kann sagen:

Im Moment sind es nicht die schlimmsten Jahre.

Trotzdem gehen viele Menschen durch mich hindurch,

manche zwar bedrückt oder traurig,

aber nie in wirklicher Gefahr.

Aber das war nicht immer so,

denn ich bin das Tor des Konzentrationslagers in Dachau.

 

Auf mir prangt in großen Lettern „Arbeit macht frei“ –

was ein Sarkasmus, denn hier war niemand wirklich frei.

Nicht die Wachleute und auch kein Häftling,

nicht die Maus und auch kein Sperling.

Ich sah die einst glücklichen Menschen kommen in Scharen,

die ab ihrem Eintritt doch so gut wie tot waren.

Jeden Tag kamen mehr und mehr,

doch nach mir gab es keine Hoffnung mehr.

Denn ich war das Tor zum grausamen Tod,

Veilchen sind blau und Blut ist rot.

 

Ich sah viele Menschen sterben,

sah von zerbrochenen Dingen die Scherben.

Nicht viele gingen zweimal durch mich,

doch die, die es taten, waren auch nicht glücklich.

Denn ich war das Tor zum grausamen Tod, Veilchen sind blau und Blut ist rot.

 

Doch dann kam der Tag, sie wurden befreit,

kaum jemand kam zurück, der Weg war zu weit. Viele Jahre stand ich nur so herum,

alles war still und auch ich stand stumm.

Heute bin ich der Eingang zu einem Ort des Gedenkens,

sehe kein Leid mehr und trotzdem Tränen.

Doch einst war ich das Tor zum grausamen Tod,

denn Veilchen sind blau und Blut ist rot.

verfasst von Carla Weber (9b)

Der Zaun von Dachau

Wie fühlt es sich an, ein stummer Zeuge der Geschichte zu sein? Im Geschichtsunterricht bei Frau Heilani ließ die Klasse 9b nach ihrem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau die Objekte vor Ort selbst zu Wort kommen. In inneren Monologen schlüpften sie in die Rolle von Exponaten: Was hat der Stacheldrahtzaun gesehen? Was „denken“ die Mauern über die Besucher von heute? Entstanden sind bewegende Texte, die aufrütteln.

Ich sperre tausende Menschen ein. Täglich wünschen sich die Häftlinge, aus dem Lager zu entfliehen, aber ich umzäune sie. Ich, der Zaun, gehöre zu dem großen „Schutzwall“, den die Nazis errichtet haben, damit niemand ausbrechen kann. Erst ein breiter Grünstreifen, dann ein Hochspannungszaun und dann ein mehrere Meter hoher Stacheldrahtzaun, dahinter ein weiterer Grünstreifen und ein kleiner Fluss. Zusätzlich noch nachts der freie Schießbefehl, um jeden, der diese „Schutzzone“ übertritt, abzuschießen. Der einzige Ausweg: Das große Tor mit der Inschrift „Arbeit macht frei“, was nur dazu da ist, um den Häftlingen vorzumachen, dass sie hier noch lebend rauskommen. Diese Hoffnung haben sie aber schon ziemlich sicher verloren.

Jeden Morgen schleppen sich die dünnen Skelette auf den Appellplatz und stehen dort bis zum Umfallen, bei jedem Wetter. Danach werden sie durch das große Tor gezwungen, um „arbeiten“ zu gehen. Wenn sie Stunden später zurückkommen, sind es immer weniger als vorher und viele sehen schlimm zugerichtet aus. Abends gibt es wieder ein langes Appellstehen, oft schlimmer als morgens. Stundenlang stehen die Häftlinge bei Wind und Wetter, manchmal bis zum Morgengrauen, nur um dann wieder Appell stehen zu müssen. Es gibt einige Abgänge, so werden die Toten genannt. Sie werden akribisch gezählt und jeder Mensch – wenn man sie so noch nennen kann – wird mit einer Nummer aufgerufen, menschenverachtend und entwürdigend!

Aus dem Bunker höre ich die schlimmsten Rufe. Hier werden die Häftlinge geschlagen und gefoltert, bis sie ihre Geheimnisse erzählen. Manchmal werden sie zum Stehen verurteilt, tagelang und in völliger Dunkelheit. Essen gibt es nur alle paar Tage. Die Nazis nennen das Sonderhaft, ich finde, das ist der Todesbefehl. Wenn der Wind ungünstig steht, zieht der dunkle und stinkende Rauch des Krematoriums über mich und das Lager hinweg. Dort werden die Toten verbrannt und auch im Tod wird mit ihnen noch umgegangen wie mit schimmeligen Gegenständen, etwas, was keiner haben will. Ich verstehe das nicht, das sind doch Menschen. Sie haben ein genauso gutes Leben verdient wie alle anderen. Nur weil es den Nazis nicht in den Kram ihrer Ideologie passt. Die Vernichtung soll möglichst effizient funktionieren oder man soll den Willen der Menschen brechen, so wie ihre Knochen unter den Schlägen zerbrechen. Das funktioniert hier gut. Täglich sehe ich Häftlinge, die aus lauter Verzweiflung in den Hochspannungszaun springen. Für mich ist das jedes Mal ein Schreck. Ich weiß nicht, ob es für die Häftlinge auch ein Schreck ist oder schon Alltag. Sie haben schon so schlimme Dinge gesehen. Hier ist ein Ort des Grauens, die Hölle auf Erden.

Damit die Häftlinge irgendwas haben, damit sie gegen den ganzen Wahnsinn nicht sofort Widerstand leisten, dürfen sie ab und zu Fußball spielen. Das gibt ihnen ein klitzekleines Stück Normalität wieder und ich glaube, es ist für sie auch wichtig, im Team zu spielen. Was in den Baracken passiert, weiß ich nicht, ich kann es mir aber denken. Oft, jedes Mal wenn es den Nazis nicht passt, werfen sie ihre Sachen aus den Baracken in den Dreck davor und sie müssen sie wieder einräumen. Wenn es dann immer noch nicht passt, dann gibt es für alle Strafen. So wie es für alles Strafen gibt. In die kleinen Baracken quetschen sich bis zu 200 Häftlinge dicht an dicht. Ich glaube nicht, dass sie schlafen können, so wie sie morgens früh aussehen.

Irgendwann, nach gefühlt unendlich langer Zeit – eigentlich waren es „nur“ etwas länger als 6 Jahre – wird das Lager befreit. Was die Alliierten hier vorreffen, kann man sich nicht vorstellen. Die Todeskammern sind überfüllt mit tausenden Leichen. Die Männer in diesem Lager sind gebrochen und verzweifelnd.

Jetzt, einige Jahrzehnte nach dem schrecklichen Ereignis, was Holocaust genannt wird, kommen Besucher ins Lager. Viele würdigen den Ort und gedenken. Manche verhalten sich jedoch – das glaubt man kaum, man muss diesen Ort doch ernst nehmen! Teile von mir wurden abgerissen, eine Brücke direkt zum Krematorium gebaut. Das Lager wurde abgerissen und dann wieder nachgebaut. Vor mir bleiben immer wieder Menschengruppen stehen und gucken sich diesen „Schutzwall“ an und verstehen diesen Ort einfach nicht. Ich könnte das auch nicht, hätte ich nicht bei all dem schon hier gestanden und müsste das alles mit ansehen. Auf dem Appellplatz steht ein Denkmal, es heißt „Menschen im Zaun“. Es muss den „Alltag“ der Gefangenen wohl doch bewegt haben, dass sie die Menschen, die sich das Leben genommen haben und in den Zaun gesprungen sind, nochmal haben erbauen lassen und hier aufgestellt haben. Zumindest wird dieses Denkmal mit Schrecken gewürdigt. Es drückt gut aus, was damals geschehen ist und was keiner nochmal geschehen lassen möchte. Vor allem wenn jemand, so wie ich, alles gesehen und miterlebt hat. Das will keiner, nicht mal ein einfacher Zaun, der zum Mordinstrument der Verzweiflung wurde.

verfasst von Ella L. (9b)

Kästner mal ganz anders: Die 9b präsentiert die „Sachliche Romanze“

Vom Papier auf die Bühne – und direkt vor die Linse! Unter der Leitung von Frau Heilani hat die Klasse 9b im Fach Deutsch das berühmte Gedicht „Sachliche Romanze“  körperlich spürbar gemacht. In einer beeindruckenden Serie von Standbildern erwacht die Geschichte einer verblassten Liebe zum Leben.

Schaut euch die Präsentation an und lasst euch von der Ausdruckskraft dieser Fotos begeistern! Ein großes Dankeschön für das Bildmaterial geht an Merle Bieling, Emma Fichtl, Anna Gersonde und Ella Lenz.  

 

Erich Kästner
Sachliche Romanze (1929)

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut)
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.


Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

Unser Grundschulinfotag am SG!

 

Am 10. und 11. Februar 2026 fanden die alljährlichen Grundschulinfotage am SG statt. Insgesamt 174 Kinder kamen mit ihren Eltern und Geschwistern, um sich unsere Schule anzuschauen. Zuerst fand für alle eine kurze Infoveranstaltung von Schulleiterin Frau Dittmann statt, danach gingen Kinder und Eltern in getrennten Gruppen, von Lehrerinnen und Lehrern geführt, los, um an verschiedenen Stationen das SG besser kennenzulernen. Interessierte Kinder konnten Drohnen fliegen, Flugzeugmodelle bauen, das SG Technikum besichtigen, Lego-Roboter durch einen Parcours leiten, in verschiedenen Sprachen fremdländische Delikatessen bestellen, gemeinsam Musik machen, Rätsel am IPad lösen, sich über den bilingualen Zug informieren und bei Schnattergans an einer Umfrage teilnehmen. Hier sind die Ergebnisse dieser Umfrage:

 

 

 

 

SG-Orchester und Faltenrock on tour!

Zum ersten Mal in 22 Jahren Orchestergeschichte hat das Orchester des SG unter der Leitung seines Dirigenten Martin Eisner die Möglichkeit, eine Konzertreise zu unternehmen. Zusammen mit unserer Lehrerband Faltenrock (Romy Schwenk, Gesang / Pascal Krüger, Gesang + Keyboard / Susanne Thier, Schlagzeug / Richard Erhard, Bass/ Richard Haupt, Lead-Gitarre / Helmut Volk, Gitarre) reisen unsere musikalischen Schülerinnen und Schüler diese Woche anlässlich der 25jährigen Städtepartnerschaft Aalen – Christchurch nach Christchurch und geben dort zwei Konzerte. Neben der musikalischen Herausforderung haben die jungen (und alten) Musiker die Möglichkeit, die Gegend rund um Christchurch näher kennenzulernen und in ihren Gastfamilien ihre Englischkenntnisse unter Beweis zu stellen. Unser Reporter und Klarinettist Clément Hermann hält uns täglich auf dem Laufenden: 

TAG 1: Sonntag, den 15. März 2026

Am ersten Tag unserer Reise ist nichts Spannendes passiert, da wir hauptsächlich Bus gefahren sind. Am Samstagabend um 20.00 Uhr sind wir in Aalen gestartet und sind über Nacht bis nach Dunkerque gefahren. Dort sind wir dann in die Fähre gestiegen, eine willkommene Abwechslung. In Dover angekommen sind wie weiter bis Christchurch gefahren, wo wir von der Bürgermeisterin empfangen wurden. Direkt danach hatten wir die erste Probe in England. Nach der Probe sind wir nach Poole gefahren und wurden von unseren Gastfamilien herzlichst empfangen.

 

TAG 2: Montag, den 16. März 2026

Am zweiten Tag unserer Reise sind wir sehr früh aufgestanden um auf dem Saxon Square in der Innenstadt von Christchurch unser erstes Konzert dieser Konzertreise zu spielen. Da es ein Open-Air-Konzert war, war es leider ziemlich kalt, zum Glück hat es aber nicht geregnet. Vor Ort hat die Christchurch District Band gleich Karten für unser gemeinsames Konzert am nächsten Tag verkauft. Nach dem Konzert sind wir nach Portsmouth gefahren. Dort hatten wir ein bißchen Zeit am Strand und haben im Anschluss eine Stadtführung durch einen kleinen Teil der Altstadt gemacht. Abends sind wir dann müde zu unseren Gastfamilien zurückgekehrt.

 

TAG 3: Dienstag, den 17. März 2026

Der dritte Tag unserer Reise war sozusagen der Höhepunkt und der Grund, warum wir überhaupt nach England gefahren sind. Das lag daran, dass am heutigen Abend das „Friendship-Konzert“ mit der Christchurch and District Band stattgefunden hat. Vor dem Konzert am Abend sind wir morgens am Strand spazieren gegangen und haben die super schöne Szenerie bewundert. Nach dem Spaziergang sind wir wieder nach Christchurch gefahren, wo wir dann gegessen haben und noch etwas Freizeit hatten. Danach waren wir noch kurz im Museum bevor wir schnell zur Probe in die Konzerthalle gefahren sind. Zum krönenden Abschluss des Tages und als Höhepunkt unserer Reise haben wir ein super duper Konzert gegeben. Ich denke, wir haben einen guten Eindruck hinterlassen und Herr Eisner war sehr stolz auf uns.

 

TAG 4: Mittwoch, den 18. März 2026

Am 4. Tag unserer Reise sind wir zuerst nach Poole, wo wir Zeit zur freien Verfügung hatten und so die Stadt auf ganz neue Art und Weise entdecken konnten. Im Anschluss sind wir dann wieder nach Christchurch zurückgefahren und haben an einem Empfang der Bürgermeisterin teilgenommen und dort Pizza und Kuchen gegessen. Dort waren dann auch viele Personen, die alles organisiert haben. Nach dem Empfang haben wir uns von allen verabschiedet und uns bedankt und wurden dann sogar zu Ehrenmitgliedern der Band aus Christchurch ernannt. Zum Abschluss des Tages haben wir einen Ausflug nach Salisbury gemacht, auch hier durften wir eigenständig die Stadt erkunden. Als wir dann wieder nach Poole gefahren sind, mussten wir alles packen, denn am nächsten Morgen müssen wir früh raus.

 

TAG 5: Donnerstag, den 19. März 2026

Langsam neigt sich unsere Reise dem Ende zu. Am Morgen haben wir uns von den Gastfamilien verabschiedet und sind nach Brighton gefahren. Dort haben wir die Stadt besichtigt, waren am Strand und hatten auch viele verschiedene Möglichkeiten zu shoppen und Essen zu kaufen. Als wir gegen Mittag unser Picknick am Strand gegessen haben, kamen die Lehrer auf die Idee als Maskottchen eine Möwe zu kaufen. Am Nachmittag hatten wir wieder etwas Zeit zur freien Verfügung, in welcher wir in unterschiedlichen Gruppen die Stadt erkundigt haben und shoppen waren. Um 20.15 Uhr sind wir dann wieder in den Bus gestiegen, um nach einer super Woche zurück nach Hause zu fahren. Gegen Mitternacht waren wir durch die Passkontrolle durch und sind anschließend mit dem Zug „Le Shuttle“ unter dem Ärmelkanal durchgefahren.

Junge Talente gesucht! Start-up BW young talents am SG

Am 4. Februar fand am SG der erste start-up BW young talents workshop statt, bei dem die Schüler und Schülerinnen der Klassen 10 und K1 einen Einblick gewinnen konnten, was es braucht, um ein Start-up zu gründen. Neben workshops durften die jungen Gründer in Gruppen auch eigene Ideen für ihr Start-up vor einer Jury aus Wirtschaftsexperten und jungen Gründern vorstellen. Unser Gastreporter Justus Neumann war im Gespräch mit einigen Juroren:

Die Zehntklässler Lisann, Linda, Leo, Noah und Nico, die mit ihrer Start-up BW Idee einen der ersten Plätze belegen konnten, berichten im folgenden Interview von ihrem Start-up Tag:

„Ein stummer Hund will ich nicht sein!“

Blick auf die Schienen in Auschwitz-Birkenau (Bildquelle: RonPorter via Pixabay)

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2026 besuchten wir, die Klassen 9a und 9b im Rahmen des Geschichtsunterrichts, eine Filmvorstellung im „Kino am Kocher“. Ziel dieses Ausflugs war es, sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus zu beschäftigen und sich mit den Ereignissen des Holocausts auseinanderzusetzen.

Wir sahen den Film „Ein stummer Hund will ich nicht sein!“ an. Dieser thematisiert die Zeit des Nationalsozialismus und ruft dazu auf, nicht zu schweigen, wenn Unrecht geschieht. Dabei wird deutlich, welche Folgen Hass, Ausgrenzung und Gleichgültigkeit haben können. Der Film regt zum Nachdenken an und macht klar, dass jeder Mensch für das Wohlbefinden anderer Verantwortung trägt.

Der Film war sehr informativ und gab uns tiefere Einblicke in die einzelnen Schicksale der Menschen. Dadurch verstanden wir die Bedeutung des Holocaust-Gedenktages besser. Er zeigte uns, wie bedeutend es ist, aus der Geschichte zu lernen und sich für Menschlichkeit und Respekt einzusetzen.

(Róisín Boese und Diana Schneemann, 9b)

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